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Sterbefall


Kontakt: 
Standesamt Miltach
Kötztinger Str. 3, 93468 Miltach
Tel.: 09944 / 3415-0     Fax: 09944 / 3415-22
Ansprechpartner im Rathaus:
Stefanie Wagner
09944/3415-15
stefanie.wagner@miltach.de

Sterbefall was ist zu tun ?

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen die bei einem Sterbefall am häufigsten gestellten Fragen in Kürze beantworten.  Wir können dabei leider nicht alle Ihre Fragen beantworten; auf Wunsch erhalten sie weitere Auskünfte beim Standesamt im Rathaus.

Arzt

Ist der Todesfall zu Hause eingetreten, muss zunächst der Hausarzt oder der ärztliche Notdienst  (Tel. 19222 ) informiert werden, der die Todesbescheinigung und den Leichenschauschein ausstellt. Danach ist der Sterbefall zur Beurkundung beim Standesamt anzumelden.
Bei einem Todesfall im Krankenhaus, oder Pflegeheim usw. erhalten Sie dort die notwendigen Auskünfte.

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Bestattungsunternehmen

In den meisten Fällen wird es notwendig sein ein Bestattungsunternehmen zu beauftragen, das die Einsargung und die Überführung des Leichnams in das Leichenhaus der örtlichen Friedhöfe in Miltach oder Altrandsberg übernimmt. Die Wahl des Bestatters ist Ihnen freigestellt, auch ob dieser weitere Leistungen erbringen soll können sie selber entscheiden.
Soweit diese Leistungen dem örtlichen Bestatter übertragen wollen, wenden Sie sich an:

Bestattungsdienst:
Martin Peintinger, Obervierauer Weg 2,
93468 Miltach-Altrandsberg, Tel. 09944 / 302744
www.schreinerei-peintinger.de

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Anzeige der Sterbefälle

bei Todesfällen zu Hause oder im Pflegeheim Miltach:

Der Standesbeamte darf den Tod einer Person nur dann in das Sterbebuch eintragen, wenn der Sterbefall beim Standesamt angezeigt wird. Jeder Sterbefall muß spätestens an dem auf den Todestag folgenden Werktag beim Standesamt angezeigt werden.
D.h. Todesfälle zu Hause oder im Pflegeheim Miltach müssen spätestens am nächsten Tag beim Standesamt im Rathaus Miltach (entweder persönlich oder einen durch Sie beauftragten Bestatter)  zur Beurkundung angemeldet werden.

Der anzeigeberechtigte Personenkreis  wurde vom Gesetzgeber genau umschrieben und eingegrenzt. Zur Anzeige sind danach verpflichtet:

  • Das Familienhaupt;
  • derjenige, in dessen Wohnung sich der Sterbefall ereignet hat
  • oder Personen, die bei dem Tod zugegen waren.

Bevor Sie den Sterbefall persönlich beim Standesamt anzeigen, rufen Sie bitte beim Standesamt an und melden den Sterbefall zunächst telefonisch, damit die Beurkundung vorbereitet werden kann. Sie ersparen sich damit unnötige Wartezeiten.

Bei der Anzeige im Standesamt sind mitzubringen:

  • die vom Arzt ausgestellte Todesbescheinigung und
  • bei verheirateten Verstorbenen:
    • die Heiratsurkunde der letzten Ehe
      ( bei Heirat vor dem 01.01.1958 in Deutschland  oder bei Eheschließung im Ausland )
    • oder eine beglaub. Abschrift aus dem Familienbuch der letzten Ehe( bei Heirat in Deutschland nach dem 01.01.1958 ).
  • bei unverheirateten zusätzlich: eine Geburts- oder Abstammungsurkunde die vom Geburtsstandesamt ausgestellt wird, oder eine beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch der Eltern ( bei Geburt im Ausland: Geburtsurkunde )
  • bei verwitweten oder geschiedenen Verstorbenen: gleichen Unterlagen wie bei Verheirateten, aber zusätzlich die Sterbeurkunde des verstorbenen Ehegatten.

Das Standesamt beurkundet aufgrund dieser Anmeldung den Sterbefall im Sterbebuch und stellt Ihnen die notwendigen Sterbeurkunden aus, die Sie für Rentenzwecke, Krankenkasse oder Versicherungen benötigen.

Bei der Anmeldung des Sterbefalls sind auch Namen und genaue Anschriften der Angehörigen ( Kinder, Geschwister usw.) anzugeben, bzw. ob Grund- oder sonstiges Vermögen (z.B. Bankguthaben) vorhanden ist, da in diesen Fällen durch das Amtsgericht Cham ein Erbschein erteilt werden muss

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bei Todesfällen in einem auswärtigen Krankenhaus:

werden durch das zuständige Standesamt am Sterbeort beurkundet.  Bei Todesfällen in Krankenhausanstalten ist eine mündliche Anzeige des Sterbefalls durch die Angehörigen beim Standesamt nicht erforderlich.

Die Anzeige des Sterbefalls an das Standesamt zur Beurkundung erfolgt in diesem Fällen schriftlich von der jeweiligen Krankenhausverwaltung. Setzen Sie sich deshalb mit der Kran-kenhausverwaltung in Verbindung.

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Unnatürliche Todesfälle:

Bei unnatürlichen Todesfällen, Unfällen, Freitod, Auffinden einer Leiche ist die Polizeiinspektion Kötzting zu verständigen. Diese Sterbefälle müssen durch die zuständige Kriminalpolizeiinspektion Regensburg beim Standesamt zur Beurkundung angezeigt werden.
Erst nach dieser Anzeige ist eine Beurkundung durch das Standesamt zulässig.

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Friedhofsverwaltung

Der Todesfall ist umgehend bei der Gemeinde ( Tel. 09944 / 3515-15 und dem Pfarramt ( Tel. 09944 / 306640 oder 09941 / 8325 ) wegen der Absprache eines Beerdigungstermins zu melden.
Soweit Sie noch keine eigene Grabstelle haben, kann bei der Gemeinde dabei auch ein Grabplatz erworben werden.
Für den Grabaushub (das Öffnen und Schließen des Grabs ) ist ausschließlich der örtliche Bestatter Martin Peintinger, Altrandsberg zuständig. Dieser ist auch bei der Durchführung der Trauerfeier mit anwesend.

Bei Sterbefällen an Wochenenden, bitte deshalb zusätzlich auch H. Peintinger informieren, damit der Grabaushub rechtzeitig ausgeführt werden kann.

Sargträger
Sargträger sind von den Angehörigen selber zu stellen. Das örtliche Bestattungsunterneh-men ist Ihnen dabei gerne behilflich.
 
Aussegnungshalle / Leichenhaus
Die Aussegnungshalle/Leichenhäuser werden betreut:

  • im Friedhof Miltach von :
    Frau Inge Wagner, Kötztinger Str. 16, Miltach
  • im Friedhof Altrandsberg von:
    Frau Thekla Kerscher, Am Perlbach, Altrandsberg

Bei einem Sterbefall informieren Sie bitte Ihren Bestattungsunternehmer, der sich auch um die Überführung in die Aussegnungshalle/Leichenhaus kümmert.
 
Grabmale/Grabausstattungen
Die spätere Aufstellung von Grabmalen und sonstigen Grabausstattungen bedarf der Genehmigung, die vom beauftragten Steinmetz bei der Friedhofsverwaltung zu beantragen ist. Hinsichtlich der Größe von Grabmalen und Grababdeckplatten gelten besondere Vorschriften, über die ebenfalls die Friedhofsverwaltung gerne Auskunft erteilt.

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Gebühren:

Für das Bestattungswesen fallen verschiedene Gebühren an (Verwaltungsgebühren beim Standesamt, Friedhofs- u. Leichenhausgebühren, Grabnutzungsrechte), die von der Gemeinde auf Grundlage der jeweils geltenden Gebührensatzung erhoben werden.

Verwaltungs- und Friedhofsgebühren:

  • für Beurkundung des Sterbefalls beim Standesamt
    kostenlos
  • Urkunden für Renten- und Sozialversicherungszwecke
    kostenlos
  • Sonstige Sterbeurkunden für priv. Gebrauch
    10,--EUR  pro Urkunde
  • Gebühr für die Benutzung des Leichenhauses
    75,--EUR pro Sterbefall                                    

Weitere Gebühren fallen an für:

  • für den Bestattungsunternehmer ( nach Vereinbarung )
  • Aushub und Wiedereinfüllen der Grabstelle einschließlich Abtransport und Lagerung des überschüssigen Erdreichs am Lagerplatz im Friedhof ( Pauschalbetrag i.H.v. 340,00 EUR  )
  • für Entfernen der Grabeinfassung und seitl. Lagerung, für Wiedereinsetzen der Grabeinfassung u. Beschriftung des Grabsteins ( Gebühr nach Vereinbarung )
  • für Sargträger und Betreuung der Aussegnungshalle.

Die Gebühren für den Erwerb oder Verlängerung eines Grabplatzes ( alle 10 Jahre )  sind aus der Gebührensatzung der gemeindlichen Bestattungseinrichtungen zu ersehen. Am Ende dieser Informationen können Sie die Satzungen einsehen oder als Download herunterladen und ausdrucken.

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Zu den gemeindlichen Satzungen :

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