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Wasserversorgung

Kontakt:
Gemeinde Miltach
Kötztinger Str. 3, 93468 Miltach, Tel. 09944 / 3415-0    Fax: 3415-22

Ansprechpartner im Rathaus:
für Gebühreneinhebung: 
Wühr Martina
09944/3415-11
martina.wuehr@miltach.de          

für Beitragserhebung:
Schreiner Markus
09944/3415-23
markus.schreiner@miltach.de

Woher kommt unser Wasser :

Die Gemeinde bezieht des gesamte Wasser (vom Zweckverband –WBW-  Wasserversorgung Bay. Wald mit Sitz in Deggendorf) aus der Trinkwassertalsperre Frauenau. Bei dem Talsperrenwasser handelt es sich um ein typisches weiches Oberflächenwasser aus dem Einzugsgebiet des Hirschbachs und des Kleinen Regens. Aus einem etwa 30 qkm großen, fast ausschließlich bewaldeten Trinkwasserschutzgebiet, das über die Landesgrenzen hinaus bis auf tschechisches Staatsgebiet reicht, fließt Wasser hervorragender Qualität in die Talsperre. Ein Wasser, das von menschlichen Einwirkungen unbelastet ist und deswegen weitestgehend naturbelassen abgegeben werden kann. Durch den Stauhöhendruck gelangt das Rohwasser der Trinkwassertalsperre zur Aufbereitungsanlage Flanitz bei Frauenau.

Hier durchläuft es im Wesentlichen zwei Aufbereitungsprozesse, bevor es als Trinkwasser in die Versorgung geht. Über die Hochbehälter, Regen, Gotteszell und Viechtach fließt das Wasser im natürlichen Gefälle, ohne Pumpstationen, in einer ca. 53 km langen Leitung bis zum Hochbehälter in Höhenried im Gemeindegebiet Miltach. Von dort führen eigene Leitungen des WBW bis zu den insgesamt 11 Abgabeschächten der angeschlossenen gemeindlichen Ortsteile.

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Folgende Ortsteile sind an die gemeindl. Wasserversorgung angeschlossen:

Ortsteil Anschluss-
jahr
Angeschloss
Einwohner
Ortsteil Anschluss-
jahr
Angeschloss
Einwohner
Allmannsdorf 1983 67 Miltach-Ort 1976 1097
Altrandsberg 1966 435 Obergschaidt 1974 25
Anzenberg 1969 48 Oberndorf
mit Flammrieder Straße
1965 159
Auwies 1974 8 Riedhof  1968 5
Eben 1968 4 Rummermühle 1968 6
Eismannsberg 1968 57 Schwarzenbühl 1996 6
Gferet  1993 29 Tiefental 1990 6
Heitzelsberg 1981 12 Untervierau 1966 74
Höhenried 1990 8 Linden 1998 3
Stand: zum 01.01.2006  Gde. insgesamt:  2049
 

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Härtebereich des Trinkwassers:

Nach § 8 des Waschmittelgesetzes ist der Härtebereich des Trinkwassers dem Verbraucher jährlich bekannt zu geben. Aufgrund dieser Vorschrift ist der Härtebereich unseres Wasser auf der jährlichen Wasserrechnung aufgedruckt und auch dort nachzulesen. Das Wasser ist nach der TrinkwasserVO in 4 Härtebereiche eingeteilt.

Das von der Gemeinde abgegebene Wasser fällt unter den Härtebereich 1, d.h. die Gemeinde hat ein sehr weiches Wasser, das nur wenig Waschmittel benötigt.

Härtebereich 1   =  Wasserhärtegrade 0 - 7
Härtebereich 2    =   Wasserhärtegrade 7 - 14
Härtebereich 3    =   Wasserhärtegrade 14 - 21
Härtebereich 4    =   Wasserhärtegrade über 21

Es wird gebeten, die auf den Verpackungen von Wasch- und Reinigungsmitteln abgestuften Dosiermengen für den Wasserhärtebereich 1 einzuhalten.

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Wasserqualität:

Nachfolgend die Parameter des Reinwassers aus der
Trinkwasseranlage der WBW in Flanitz (Stand Oktober 2010) im Vergleich der Trinkwasserverordnung vom 21.05.2001

Bezeichnung Ein-
heit
Aufbereit.
Anlage Flanitz 
Grenzwert
Physik. Chemische Parameter:      
Ph-Wert (vor Ort) --- 8,11 6,5 – 9,5
Nitrat (NO3) --- 3,5 50
Leitfähigkeit bei 20 ° C (vor Ort) --- 153 2.500
Wasserhärte      
Basekapazität bis pH 8,2 mmol/l 0,02 ---
Säurekapazität bis pH 4,3 mmol/l 2,71 ---
Gesamthärte (deutscher Härtebereich) ° dH 5,0 ---
Härtebereich --- 1 ---
Gesamthärte (als Calciumcarbonat) mmol/l 0,9 ---
Mikrobiologische Parameter:      
Escherichia Coli ( in 1oo ml )  KBE 0 0
Coliforme Keime ( in 1oo ml ) KBE 0 0
Enterokokken ( in 1oo ml ) KBE 0 0
Koloniezahl bei 20 °C+/ -2°C (in 1 ml) KBE 0 100 a.F.
Koloniezahl bei 36 °C+/ -1°C (in 1 ml) KBE 0 100 a.F.
 
KBE = Koloniebildende Einheit
a.F. = Trinkwasserverordnung alte Fassung

Chemische Parameter:

Die chemische Zusammensetzung unseres Wassers ( die chemischen Parameter ) sind abrufbar auf der Homepage des Zweckverbandes –WBW- Wasserversorgung Bay. Wald, Deggendorf unter: http://www.wbw-info.de auf der Seite –Wasser – Chemische Parameter .

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Anschlußbeiträge

Beitragsschuldner gegenüber der Gemeinde sind die Grundstückseigentümer der anschließbaren Grundstücke, d.h. auch unbebaute, aber bebaubare Grundstücke, die durch die Wasserleitung erschlossen sind, sind ebenfalls beitragspflichtig.

Der Wasseranschlußbeitrag (einmalig zu bezahlender Herstellungsbeitrag für den Anschluß an die Wasserversorgung) beträgt seit 01.03.2000:

  • Beitrag für die Grundstücksfläche
    0,80 € pro m²  
  • Beitrag für Geschoßfläche des Gebäudes
    2.60 € pro m²  

Hinweis: Sämtliche Beiträge zuzügl. der gesetzl. MWSt.

Grundstücksfläche ist grundsätzlich das Buchgrundstück, also die Größe des bebauten Grundstückes. In Ausnahmefällen (z.B. bei einem Gebäude über mehrere Flurnummern) werden Buchgrundstücke zur sog. wirtschaftlichen Einheit zusammengefasst.
Für übergroße Grundstücke gilt folgende Satzungsregelung:
"Bei Grundstücken in unbeplanten Gebieten, die größer als 2000 m² sind, beträgt die bei-tragspflichtige Grundstücksfläche das Fünffache der beitragspflichtigen Geschossfläche, mindestens aber 2000 m² und höchstens 3000 m²"

Beispiel:    Grfl 3000 m², Gefl 350 m²: berechnet werden 2000 m²
                 Grfl 3000 m², Gefl 500 m²: berechnet werden 2500 m²
                 Grfl 4000 m², Gefl 800 m²: berechnet werden 3000 m²

Die Geschossfläche wird nach den Außenmaßen der Gebäude in allen Geschossen ermit-telt. Entscheidend ist die sog. Gebäudefluchtlinie. Keller werden mit der gesamten Fläche herangezogen, Dachgeschosse nur, soweit sie ausgebaut sind. Gebäude oder selbständige Gebäudeteile (Scheunen, Ställe, Schuppen, Garagen ...), die nicht an die Schmutzwasserableitung angeschlossen werden müssen oder dürfen, werden nicht zum Geschossflächenbeitrag herangezogen. Das gilt aber nicht für Gebäude oder Gebäudeteile, die tatsächlich eine Schmutzwasserableitung haben! Balkone, Terrassen und Loggien bleiben dann außer Ansatz, wenn und soweit sie über die Gebäudefluchtlinie hinausragen.

Grundstücke, die gewerblich ohne oder nur mit geringer Bebauung genutzt werden dürfen, werden zur Geschossflächenberechnung mit einem Viertel der Grundstücksfläche herangezogen. Bei sonstigen unbebauten Grundstücken ist die anzusetzende Geschossfläche nach der in der näheren Umgebung vorhandenen Bebauung im Durchschnitt zu ermitteln. Ansonsten ist ein Viertel der Grundstücksfläche als Geschossfläche anzusetzen.

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Wassergebühren

Die Gebühren berechnen sich aus einer Grundgebühr und einer Einleitungsgebühr in Höhe des Wasserverbrauchs. Gebührenschuldner gegenüber der Gemeinde sind die Grundstückseigentümer (nicht der Mieter). Bei vermieteten Gebäuden hat der Hauseigentümer die Gebühren für die Mietwohnung vom Mieter selber zu erheben.

Gebühr wird von der Gemeinde jährlich im Dezember durch Bescheid festgesetzt. Auf die Gebührenschuld sind am 15.02., 15.05., und 15.08. eines jeden Jahres Vorauszahlungen zu leisten (insgesamt 3/4 der Jahresabrechnung des Vorjahres).

Der jährl. Wasserverbrauch ist durch die Abnehmer jedes Jahr selber abzulesen und dem Rathaus jährl. in der Zeit vom 10.11. – 20.11 oder bei einem Eigentümerwechsel sofort während des Jahres zu melden. Die Meldung ist auch mit unserem Online-Formular „Wasserzählerablesung“ möglich. Erfolgt keine Meldung an die Gemeinde, so wird der Verbrauch geschätzt und dabei der Wasserverbrauch des Vorjahres zugrunde gelegt.

Wasserbenutzungsgebühren  in Euro
a) Verbrauchsgebühr seit 01.01.2003 1,30 € pro m³
a) Verbrauchsgebühr ab 01.01.2011 1,50 € pro m³
a) Verbrauchsgebühr ab 01.01.2012 1,60 € pro m³
b) Grundgebühren für Wasserzähler :  
( bei einem Nenndurchfluß des Zählers) bis 2,5 cbm/h  18,50 € jährl.
bis 6,0 cbm/h 24,65 € jährl.
bis 10,0 cbm/h 37,00 € jährl.
über 10,0 cbm/h 74,00 € jährl.
Hinweis: Sämtliche Gebühren zuzügl. der gesetzl. MWSt.

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